Die Formel 1 hat ihren Kalender für 2026 offiziell vorgestellt: 24 Rennen auf fünf Kontinenten. Saisonstart ist vom 6.–8. März in Melbourne (Australien), das Finale steigt vom 4.–6. Dezember in Abu Dhabi (VAE). Der aktualisierte Ablauf setzt auf kompaktere regionale Blöcke, um Reiseaufwand zu verringern und die Logistik im Jahresverlauf zu verbessern.
Silverstone bleibt im Kalender
Der bei Fans besonders beliebte Große Preis von Großbritannien in Silverstone findet vom 3.–5. Juli statt. Die Traditionsveranstaltung zieht weiterhin große Zuschauermengen an. Mit seiner reichen Motorsport-Historie und seinen schnellen, fließenden Kurven ist Silverstone erneut ein Highlight des Sommers.
Madrid rückt wieder ins Rampenlicht
Eine der größten Neuerungen 2026 ist die Rückkehr des Großen Preises von Spanien nach Madrid: Gefahren wird vom 11.–13. September. Erstmals seit 1981 gastiert die Königsklasse damit wieder in der spanischen Hauptstadt. Austragungsort ist ein brandneuer Stadtkurs, der „Madring“, in der Nähe des IFEMA-Messegeländes und des Viertels Valdebebas. Die 22 Kurven umfassende Strecke kombiniert öffentliche Straßen mit permanenten Abschnitten und stellt Fahrer und Teams vor eine neue Herausforderung.
Zwei Rennen in Spanien
Damit richtet Spanien künftig zwei Grands Prix in einer Saison aus. Der Circuit de Barcelona-Catalunya behält seinen Termin vom 12.–14. Juni, Madrids Debüt folgt drei Monate später. Die Doppelbesetzung soll laut Formel 1 den wachsenden Fansupport im Land widerspiegeln und die Fangemeinde weiter ausbauen.
Neue Saison, neue Regeln
2026 beginnt zudem eine neue Motoren-Ära. Die Boliden fahren dann mit vollständig nachhaltigem Kraftstoff, dazu stoßen neue Aggregatlieferanten wie Audi und Ford zum Starterfeld. Auch Cadillac will im Rahmen des Andretti-Projekts einsteigen. Die Neuerungen sollen Emissionen senken und für mehr Wettbewerb in der Meisterschaft sorgen.
