Max Verstappen, vierfacher Formel-1-Weltmeister, hat sich fest vorgenommen, beim legendären 24-Stunden-Rennen am Nürburgring zu starten. Doch sein Traum, an diesem Langstreckenrennen teilzunehmen, steht vor einer großen Hürde. Überschneidungen im Terminplan zwischen der Formel 1 und den Vorbereitungsläufen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) machen ihm einen Strich durch die Rechnung.
Terminkollisionen mit der Formel 1
Das Hauptproblem liegt in einer zentralen Vorgabe für alle Fahrer:innen: Vor dem 24-Stunden-Rennen muss mindestens ein NLS-Lauf absolviert werden. Für Verstappen ist das alles andere als einfach, da der NLS-Kalender sich mit dem der Formel 1 überschneidet. Besonders der NLS-Saisonauftakt am 14. März kollidiert direkt mit dem Großen Preis von China – ein wichtiges Rennen für Verstappens Verpflichtungen in der Formel 1.
Mercedes-Benz hat daher offiziell bei der NLS beantragt, das Problem zu lösen, weil der Hersteller Verstappen im GT3 einsetzen möchte. Sie setzen sich dafür ein, den NLS-Start um eine Woche auf den 21. März zu verschieben. Diese Verschiebung würde es Verstappen ermöglichen, das nötige Vorbereitungsrennen zu fahren, ohne dass sein Formel-1-Kalender beeinträchtigt wird.
Mercedes-Benz und Verstappens Zukunftspläne
Die Pläne von Mercedes-Benz, am NLS-Kalender zu drehen, werden aktuell mit großer Vorsicht behandelt. Mike Jäger, Vorstand der NLS, hat dem Antrag grundsätzlich zugestimmt, aber erklärt, wie schwierig es sei, den Rennkalender zu ändern. Jede Entscheidung werde sowohl die Bedürfnisse der Formel 1 als auch die logistischen Herausforderungen anderer Rennserien berücksichtigen.
Trotz aller Hürden soll Verstappen laut Berichten weiter an einem Team für die 24 Stunden am Nürburgring arbeiten. Mit seiner Erfahrung und seinem Rennhunger könnte eine Lösung im Kalenderstreit ein aufregendes neues Kapitel für den Niederländer und die deutsche Motorsportwelt aufschlagen.
