Nico Hülkenberg hat seine ersten Simulator-Sessions mit Audi absolviert, während sich das Team auf die Formel-1-Saison 2026 vorbereitet. Er sagt, das neue Auto fühle sich anders, aber dennoch vertraut an und bezeichnete es als „im Kern ein Rennwagen“. Hülkenberg betonte, dass die Arbeit gerade erst begonnen habe und bis zum ersten Rennen im März 2026 noch viele Änderungen folgen werden. Sauber, das 2026 zur offiziellen Audi-Werksmannschaft wird, hat bereits seine Entwicklungspläne an das neue Reglement angepasst, das sowohl die Autos als auch den Rennablauf umkrempeln wird.
Antriebe werden auf Strom und Kraftstoff aufgeteilt
Das Reglement 2026 schreibt eine neue Antriebseinheit vor, die zur Hälfte elektrisch und zur Hälfte von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird. Ziel ist es, die Formel 1 effizienter und nachhaltiger zu machen, ohne ihren Reiz einzubüßen. Ingenieure rechnen zunächst mit einem anderen Fahrstil und langsameren Rundenzeiten, doch die Organisatoren hoffen, dass sich die Performance im Laufe der Entwicklung angleichen wird. Einige Fahrer äußern Bedenken hinsichtlich Handling und Bremsverhalten im neuen Hybridsystem und verweisen auf Simulator-Tests, die eine steilere Lernkurve zeigen.
Teams bremsen aktuelle Projekte, um sich auf 2026 zu konzentrieren
Im gesamten Fahrerlager haben viele Teams begonnen, den Blick vom Jahr 2025 abzuwenden. Weil Ressourcen begrenzt sind, investieren sie lieber in Forschung und Simulation für 2026 statt in neue Upgrades. McLaren, Red Bull und Ferrari testen bereits Konzepte für Fahrzeugdesign und Energierückgewinnung. Hülkenberg bezeichnet diese Entwicklung als logischen Schritt, warnt aber, dass frühe Ergebnisse täuschen können und Geduld nötig ist, bevor ihr beurteilen könnt, wie die neue Ära aussehen wird.
Hülkenberg mahnt, frühe Rückmeldungen vorsichtig zu bewerten
Hülkenberg sagte gegenüber Medien, es sei noch „zu früh für endgültige Schlüsse“. Er betonte, dass Simulator-Fahrten nicht widerspiegeln, wie sich die echten Autos auf der Strecke verhalten, und dass sich das endgültige Performance-Bild erst nach den Wintertests abzeichnen wird.
Warten auf Melbourne
Die Formel-1-Saison 2026 startet in Australien und markiert das Debüt der neuen Fahrzeuggeneration. Hülkenberg und sein Audi-Team bereiten sich auf große Umstellungen vor und erinnern Fans sowie Expert*innen daran, dass die Zukunft des Sports Zeit braucht, um Gestalt anzunehmen.
